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Twitter löscht Jobs-Parodie

02/03/2011

Über Humor lässt sich streiten und auch darüber was Satire darf. Twitter hat das jetzt für sich entschieden und einen parodistischen Account gesperrt, der unter dem Namen @ceoSteveJobs weit über 400.000 Follower hatte. Ob auf Betreiben Apples, ist nicht geklärt.

Können 400.000 Follower irren?: Schluss mit lustig: Twitter löscht Jobs-Parodie
Bereits im Januar hatte Apple sich darüber beschwert, dass ein parodistischer Twitter-Account unter dem Namen @ceoSteveJobs gefakte Meldungen zum Unternehmen publizierte. Jetzt hat Twitter reagiert, und den Account gesperrt.

Allerdings angeblich nur deshalb, weil sich der User mehrmals geweigert hatte, sich an die Twitter-Regeln zu halten. Danach muss ein parodistischer Account schon im Namen als „Parodie“ kenntlich gemacht werden. Der Ironie-Button muss also rechtzeitig eingeschaltet werden.

Dies hat der User versäumt, beziehungsweise lässt er das Wort „Parodie“ erst „versteckt“ in seiner Twitter-Bio auftauchen. Natürlich konnte jeder durch sorgfältiges Lesen selbst erkennen, dass es sich bei @ceoSteveJobs um einen Fake handeln musste.

Dennoch, ohne Apples Klage hätte Twitter diesen Account trotz der vielen Fans gar nicht bemerkt. Auslöser für Apples Beschwerde war ein Vorfall aus dem vergangenen Juni, als die englische Tageszeitung „Daily Mail“ auf den Account hereinfiel und tatsächliche eine Meldung des falschen Steves für bare Münze nahm.

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