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Apple startet Spenden für Japan [Update]

14/03/2011

Das Ausmaß der Zerstörung in den vom Tsunami und Erdbeben betroffenen Gebieten in Japan ist groß und wie in der Vergangenheit erlaubt es Apple, über den iTunes Store zu spenden. Auch Google hat in den letzten Tagen einiges getan und bietet neben einer Personensuche ebenfalls eine Spendenfunktion.

Spenden per iTunes Store: Apple startet Spendenaktion für Opfer des Tsunamis/Erdbebens in Japan
Apple hat schon bei vergangenen Katastrophen eine Spendenfunktion über iTunes angeboten, mit über 200 Millionen gespeicherten Kreditkartendaten kann Apple viele mögliche Spender erreichen. Auf den üblichen Anteil an den iTunes-Umsätzen verzichtet Apple in diesem Fall. Das Geld geht an das US-amerikanische Rote Kreuz, den Link gibt es derzeit noch nicht im deutschen iTunes Store.

Google hat die „Crisis Response“-Website aktiviert, auf der knapp wichtige Telefonnummer, Links, Karten und die Uhrzeiten der geplanten Stromausfälle aufgeführt sind. Letztere sollen den Stromkonzernen die Möglichkeit geben, Schäden am Netz zu reparieren. Verlinkt ist auch der Person Finder, der in andere Websites eingebettet werden kann und den Menschen die Möglichkeit gibt, nach anderen Personen zu suchen, oder Informationen zu anderen Personen einzugeben. Nach dem Zusammenbruch des Mobilfunknetzes in einigen Landesteilen ist das Internet eine der wichtigsten Informationsquellen.

Über die Google-Website kann auch an das Japanische Rote Kreuz gespendet werden, eine Adresse in den USA oder Japan ist dazu nicht erforderlich. Auch das Deutsche Rote Kreuz bietet eine einfache Möglichkeit an, online zu spenden. Dort können Spender angeben, ob sie für die Opfer des Tsunamis oder der Unruhen in Libyen und Tunesien spenden möchten. Das DRK bevorzugt nicht zweckgebundene Spenden, da das Geld dann dort eingesetzt werden kann, wo es am dringendsten gebraucht wird.

Die internationale Hilfe läuft gerade erst an, daher haben internationale Hilfsorganisationen noch keine großen Spendenaufrufe gestartet. Zwar ist Japan ein hochentwickeltes Land und hatte sich schon länger auf ein großes Erdbeben vorbereitet, aber mit der Stärke des Erdbebens, die zusätzlichen Schäden durch den Tsunami und den Problemen bei den Atomkraftwerken konnte die Regierung aber nicht vorher abschätzen. Daher ist es auch wichtig, für einen Industriestaat zu spenden. Womit den Menschen dort ganz sicher nicht geholfen wird, sind wilde Spekulationen über die Anzahl der Opfer und den Zustand der Atomkraftwerke – leider werden über soziale Netzwerke nicht nur viele nützliche Informationen, sondern auch viel Mist verbreitet. Wenig sinnvoll ist auch die Berichterstattung einiger großer Nachrichtenseiten, die den Eindruck erwecken, in Japan sei ein zweites Tschernobyl so gut wie ausgemacht.

/Update: Ab sofort kann auch über den deutschen iTunes Store für die Opfer des Erdbebens und Tsunamis in Japan gespendet werden. Die Spende in Höhe zwischen 5 und 150 Euro wird in vollem Umfang an das Amerikanische Rote Kreuz weitergeleitet. Prepaid-Guthaben kann leider nicht gespendet werden. Weitere Informationen rund zum Thema „Tipps zum Spenden“ hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen in einem PDF-Infoblatt zusammengestellt.

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From → Alle Artikel, Update

One Comment
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