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iCloud als Lion-Beigabe angeblich kostenlos, Markenschutz in Europa beantragt & Wall Street mit hohen Erwartungen

01/06/2011

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Startschuss zur WWDC und dem damit verbundenen Produktfeuerwerk. Nach guter alter Tradition nimmt die Quantität der „Last Minute Gerüchte“ kurz vor dem Keynote-Termin zu und die Qualität ab. So wird momentan beispielsweise spekuliert, dass „iCloud“ für Lion-Anwender zumindest in Teilen kostenlos angeboten werden könnte und Lion selbst ein Kampfpreis-Preisschild tragen soll.

Lion zum Kampfpreis, iCloud-Basisversion für Lion-Käufer kostenlos?

Laut appleinsider.com könnte der iCloud-Service für Lion-Anwender kostenlos sein, zumindest für eine begrenzte Zeit. Für Windows-Nutzer und jene, die den Schritt auf Mac OS X 10.7 nicht wagen (können), würde iCloud somit Bares kosten. Grundsätzlich kostenpflichtig für alle soll der vermutete iTunes-Streaming-Dienst sein. Doch nicht nur iCloud, auch Mac OS X Lion an sich soll mehr als nur preiswert daher kommen. Ob Apple jedoch erneut zu einem 29-Euro-Preisschild greift, ist fraglich. Denkbar ist allerdings, dass Lion im App Store deutlich günstiger angeboten wird als die DVD in den Regalen der Apple Stores und Apple Händler. Auch andere Software-Titel, etwa Aperture, schlagen im Mac App Store mit einem deutlich geringeren Betrag zu Buche.

iCloud als EDU-Beigabe?

Ein weiteres Szenario sieht vor, dass Apple Schülern und Studenten den Zugang zu iCloud kostenlos ermöglicht. Wie 9to5mac berichtet, sollen jedoch nur Käufer aus dem Bildungsbereich ein kostenloses iCloud-Abo erhalten und zwar dann, wenn der Mac während der Back-to-school-Aktion gekauft wird. Käufer, die auf dieses Angebot eingehen, hätte Apple damit nach Ablauf ihres Studiums am Haken, da eine Verlängerung natürlich kostenpflichtig wäre.

Markenschutz beantragt

Dass der Dienst iCloud heißen wird, ist fast offiziell. Zumindest hat sich Cupertino den Namen heute beim Europäischen Patentamt schützen lassen. Laut patentlyapple.com sind mit dem Antrag sämtliche Aspekte wie Telekommunikation, Fotodienstleistungen und tatsächliche Hardware unter der Marke iCloud gesichert.

Wall Street hat hohe Erwartungen

Doch egal welche Dienste iCloud bieten wird: Mit ziemlicher Sicherheit werden Apples Aktien am Montag-Abend etwas an Wert verlieren, zumindest wenn Steve Jobs die erwartungsgemäß hohen Anforderungen nicht erfüllen kann. Keine Anforderungen sondern Erwartungen hegen auch die Zahlendreher von RBC: Die iCloud soll laut Apple das iOS-Ökosystem drastisch erweitern. Laut Mike Abramsky könnte Apple das iPhone weiter vom Mac abnabeln. Vor allem Software-Updates ohne iTunes sollen dank iCloud möglich sein. Zudem sieht der Analyst Potenzial in Entwicklerschnittstellen um iCloud auch in andere Apps zu integrieren. Einen Großteil der Integration könnte Apple mit Szenarien wie Spracherkennung oder Foto-Streaming-Diensten selbst bieten. Auch für Anbieter von digitalen Inhalten wie Plattenfirmen und Filmstudios soll iOS weiter eine lukrative Plattform bleiben. Vor allem Apples starke Kontrolle sowie die Sicherheit der Plattform sollen als triftiges Argument dienen.

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